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Informationen zur Sekundarstufe - Werkreal- und Realschule

Die FES hat ein eigenes Konzept für die Sekundarstufe entwickelt.
Eine Übersicht erhalten sie auf der folgenden Seite. Weiter...


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1. Orientierung bekommen für ein Leben mit Sinn

Als christliche Schule geben wir Orientierung vom Evangelium, von Jesus Christus her. Wir begleiten Kinder und Jugendliche auf der Suche nach einem sinnvollen Leben.

Im Religionsunterricht sollen die Kinder die Botschaft von Jesus Christus, die biblischen Geschichten vom Alten und Neuen Testament, gerne hören und ihre Aktualität für sich und unsere Welt verstehen lernen. Der Religionsunterricht wird in der Regel vom Klassenlehrer/von der Klassenlehrerin erteilt.
Der Tag beginnt in allen Klassen mit einer Andacht.

2. Schüler/-innen bejahen

In den Jahren an unserer Schule sollen die Kinder und Jugendlichen in ihrer gesamten Persönlichkeit stabil werden. Dazu gehört vor allem, dass wir das Selbstwertgefühl des Kindes (wieder) aufbauen, das durch Erfahrungen in der Grundschulzeit vielleicht angeschlagen wurde. Wir wollen dem Kind helfen, Enttäuschungen zu überwinden, "Ja" zu sagen zum Hauptschüler- und Realschüler-Sein.
Im Lauf der Schulzeit entwickeln sich bei einzelnen Schüler und Schülerinnen Fähigkeiten, die uns staunen lassen über das, was sie leisten, wenn man ihnen Verantwortung zumutet und zutraut.

Bei einzelnen Kindern wird auch der Übergang auf Realschule oder Gymnasium nach Klasse 5, evtl. auch nach Klasse 6, möglich sein. Das freiwillige 10. Schuljahr ebnet für begabte Hauptschüler/-innen den Weg zu einem Mittleren Bildungsabschluss.

3. Schüler/-innen begleiten

Wichtigstes Ziel ist, dass zwischen Schülern und Lehrern ein persönlicher Kontakt, eine persönliche Beziehung, ein Vertrauensverhältnis, entsteht. Dies ist eine gute Voraussetzung, damit Jugendliche berufs- und lebensfähig werden.
Natürlich gibt es auch bedrückende Erfahrungen: Massive Störungen des Unterrichts, verbale und tätliche Aggressionen, Disziplinprobleme, Gewaltanwendung gegen Personen und Sachen u.a. "Begleiten" heißt hier, dass wir das Verhalten der Kinder und Jugendlichen beeinflussen und prägen wollen. Miteinander wollen die Lehrkräfte solchen negativen Verhaltensweisen deutlich entgegentreten - mit Gesprächen, Regeln, Ordnungen, Grenzziehungen und auch Strafmaßnahmen.

„Erziehungspartnerschaft mit Herz“
Zum Miteinander von Elternhaus und Schule:

1. Vertrauen

Wir wollen uns gemeinsam, Eltern und Lehrer, in vertrauensvollem Miteinander zum Wohl des Kindes bemühen. Wir entdecken immer wieder, dass eine Beziehung zwischen Lehrer/-in und Eltern, die von gegenseitigem Vertrauen getragen ist, sich positiv auf das Klassenklima, die Klassengemeinschaft und auf den Unterricht auswirkt.

2. Verbindung

Zu einer Erziehungspartnerschaft gehört, dass Eltern regelmäßig Kontakt zur Schule halten. Es gibt viele Möglichkeiten des Sich-Kennenlernens, der Information, des Gesprächs: Elternabende, Vorträge, Elternbriefe, gemeinsame Ausflüge und Wanderungen, Feste.
Konflikte versuchen wir zu verkleinern oder auszuräumen durch offene Gespräche.
Ziel ist, einen größtmöglichen Konsens, eine weitestgehende Übereinstimmung zwischen Elternhaus und Schule zu erreichen.


3.Verantwortung

Eltern können Mitverantwortung übernehmen als Elternvertreterin bzw. als Elternvertreter und damit auf Klassenebene mithelfen, dass vertrauensvolle Gespräche und offenes Aufeinanderzugehen, Geselligkeit und Gemeinschaft möglich werden.
Mitsprache geschieht im Elternbeirat, im Verwaltungsrat und in Ausschüssen.

Mitwirkungsmöglichkeiten haben Eltern beim Kochen in der Mensa, im FES-Elternteam, bei Festen und Feiern. Hier können Eltern praktische Aufgaben und Dienste planen und übernehmen, entsprechend ihrer Fähigkeiten und Interessen.

Die Grenze des elterlichen Mitspracherechts ist dort, wo die unmittelbare, fachliche und pädagogische Verantwortung des Klassenlehrers/der Klassenlehrerin für den Unterricht beginnt.
 

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